Wie ist der Ablauf beim 3D-Laserscannings?

1. Dreidimensionale Punktwolke
Hier sieht man die Punktwolke, die nach dem Vermessungsvorgang vom 3D-Laserscanner ausgegeben wird. Durch die große Punktdichte der Vermessungspunkte entsteht eine fotoähnliche Abbildung, welche zudem alle Strukturen maßgenau wiedergibt. Jeder Messpunkt bekommt bei dem Scanning direkt einen Farbwert zugewiesen. Trifft der Laserstrahl beispielsweise auf eine orange Gebäudefassade, so wird auch der Messpunkt in diesem Orange-Ton abgespeichert.
2. Kombination Punkte und Modell
Auf Basis der Punktwolke kann am Computer ein 3D-Modell des Gebäudes modelliert werden. Die Oberflächenstruktur wird durch die Kombination mit den Messpunkten realitätsgetreu nachgebildet. Für den Umgang mit den Software-Programmen ist eine Menge Fachwissen nötig, welches unsere Abteilung aber durch vielseitige Projekte immer weiter ausbauen konnte.
3. 3D-Gebäudemodell
Das fertige 3D-Modell hat immer noch dieselbe Genauigkeit wie zu Beginn die Punktwolke. Das Gebäudemodell ist eine Abbildung des Objekts im Maßstab 1:1. Ist ein Fenster beispielsweise in Wirklichkeit 2 Meter breit, so kann genau dieser Wert auch aus dem Modell entnommen werden.
4. Gebäudegrundrisse
Es werden maßgenaue Grundrisse erstellt, die wie in diesem Beispiel alle Details der Fassadenfront enthalten. Anschließend kann der Gebäudegrundriss zu Planungszwecken weiterverwendet werden
5. Videopräsentation
Es können animierte Videos erstellt werden, die die Strukturen des Gebäudes von allen Seiten zeigen. Unsere Mitarbeitenden erstellen diese Videos mithilfe eines speziellen Programms. Aufgrund der fachlichen Expertise der Abteilung kann der zeitliche Mehraufwand zur Erstellung der Videos gering gehalten werden. Die ästhetische Qualität der Videopräsentation kann dem Einsatzzweck bei Bedarf angepasst werden.





