SolarMobil Augsburg 2026: swa Talent-Team überzeugt mit Einsatz und technischer Expertise

Auch 2026 nahm wieder ein Team der swa Talents am Wettbewerb SolarMobil Augsburg teil. Die beiden Talents Johannes Dössinger und Tobias Arnold gingen als Team „swa SolarX“ in der Klasse „Ultralight Experts“ an den Start.

Für die in Augsburg ausgetragene Bayerische Meisterschaft hatten sich insgesamt 33 Teams mit 95 Schülerinnen und Schülern angemeldet. Die Aufgabe erscheint auf den ersten Blick einfach: Ein solarbetriebenes Modellfahrzeug muss auf einer etwa zehn Meter langen Strecke viermal hin- und herfahren. Der Richtungswechsel muss dabei automatisch am Anschlag erfolgen.

In der Praxis hängt der Erfolg jedoch von vielen Faktoren ab. Wetterbedingungen, die optimale Nutzung der verfügbaren Solarenergie, die technische Konfiguration des Fahrzeugs und insbesondere die richtige Geschwindigkeit spielen eine entscheidende Rolle. Ist das Fahrzeug zu schnell, kann es beim Richtungswechsel aus der Führungsschiene springen. 

Ist es zu langsam, gewinnt am Ende die Konkurrenz. Nicht zuletzt entscheidet auch das notwendige Quäntchen Rennglück über den Ausgang eines Laufs. Das bekam unser Team in diesem Jahr deutlich zu spüren. In zwei der vier Rennen konnten sie das Ziel nicht erreichen: Einmal sprang das Fahrzeug aus der Führungsschiene, ein anderes Mal beendete ein technischer Defekt das Rennen vorzeitig.

An der Vorbereitung lag es jedoch sicherlich nicht. Mehr als 240 Stunden investierten die beiden Talents in die Konstruktion und den Bau ihres Fahrzeugs. Nahezu alle Bauteile wurden in Eigenregie entwickelt und gefertigt. Viele Komponenten entstanden zunächst als CAD-Konstruktionen und wurden anschließend im 3D-Druck oder auf einer CNC-Fräse hergestellt.

Darüber hinaus dokumentierten die beiden Talents sämtliche Entwicklungsschritte und präsentierten ihre Arbeit in einem technischen Fachvortrag vor der Jury. Diese zeigte sich beeindruckt von der technischen Expertise, der sorgfältigen Umsetzung und dem außergewöhnlichen Engagement der beiden Teilnehmer.

Insgesamt war es wieder ein spannender Wettbewerbstag mit Höhen und Tiefen, fairen Wettkämpfen und vielen technischen Herausforderungen. Der 6. Platz in der Klasse „Ultralight Experts“ spiegelt den hohen Einsatz und die technische Kompetenz unseres Teams nur teilweise wider. Passend dazu trifft eine alte Fußballweisheit die Situation recht gut: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“

Umso größer ist die Vorfreude auf das kommende Jahr. Die swa werden auch 2027 wieder mit einem Team an den Start gehen und zeigen, was mit Begeisterung und technischem Know-how möglich ist.


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