Erklärung zur Barrierefreiheit

Einleitung

Die swa Netze GmbH unterliegt gemäß Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) den gesetzlichen Anforderungen zur barrierefreien Gestaltung ihrer digitalen Angebote. Diese Erklärung ist gesetzlich vorgeschrieben.Diese Barrierefreiheitserklärung gilt für die Internetseite der swa Netze GmbH unter www.swa-netze.de.

 

Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 25.02.2026 erstellt bzw. zuletzt überarbeitet.Die Überprüfung der Barrierefreiheit erfolgt fortlaufend durch:

  • automatisierte Tests,
  • manuelle Prüfungen, insbesondere bei älteren Inhalten oder strukturell komplexen Elementen.

Wir orientieren uns bei der Bewertung an den Anforderungen der EN 301 549 V3.2.1.

 

Allgemeine Beschreibung der Dienstleistung

Auf unserer Website stellen wir unseren Netzkundinnen und Netzkunden verschiedene digitale Services zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:

  • die digitale Zählerstandseingabe,
  • Antragsstrecken und Formulare rund um den Netzanschluss,
  • Funktionen zum Suchen und Melden von Störungen,

Diese Online-Services unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, Anliegen rund um Strom-, Gas-, Wasser- oder Fernwärmenetze einfach und jederzeit digital zu erledigen.

 

Welche Bereiche sind nicht barrierefrei?

Unvereinbarkeit mit EN 301 549 V3.2.1Die nachstehend aufgeführten Bereiche sind aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:

 

Barriere: Farbe und Kontraste

Beschreibung: Auf einigen Seiten erfüllen einige Elemente wie Buttons oder Icons noch nicht den Kontrastanforderungen für die jeweiligen Elemente und ist in diesen Fällen zu niedrig Maßnahmen: Berücksichtigung beim nächsten Seiten und CD-Upgrade Zeitplan: Offen/ Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Seitentitel sind nicht aussagekräftig genug

Beschreibung: Einige Titel sind zu allgemein und geben keine spezifischen Informationen über den Inhalt der Seite. Der Titel sollte den Inhalt der Seite widerspiegeln und den Nutzern helfen, die Seite zu identifizieren, insbesondere, wenn sie zwischen offenen Tabs oder Fenstern wechseln. Maßnahmen: Prüfung und Überarbeitung der Seitentitel durch MarketingZeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Linkabstände sind zu kleinBeschreibung: Auf einigen Seiten haben übereinanderstehende Links eine Höhe von jeweils 19,5px allerdings braucht man in dieser Konstellation eine Höhe von mindestens 24pxMaßnahme: Anpassung der LinkabständeZeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Fokus bricht Slider-Verhalten

Beschreibung: Wenn der Fokus auf einen Button innerhalb eines Sliders gesetzt wird, führt dies zu einem verschobenen Layout. Das beeinträchtigt die Bedienbarkeit und kann die Orientierung für Tastaturnutzer oder Nutzer von Screenreadern erheblich erschweren.Maßnahmen: Es wird sichergestellt, dass fokussierbare Elemente innerhalb von Slidern ihr vorgesehenes Verhalten und Layout beibehalten, ohne visuelle oder funktionale Verschiebungen. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Suchergebnisse sind redundant

Beschreibung: Bei der Suche nach Inhalten werden die Titel der Suchergebnisse dreimal wiederholt. Diese Redundanz kann für Nutzer verwirrend sein und die Übersichtlichkeit der Suchergebnisse beeinträchtigen.Maßnahmen: Jeder Titel wird nur einmal angezeigt. Zusätzliche Informationen, wie eine kurze Beschreibung oder ein Auszug aus dem Inhalt, werden sinnvoll und nur einmal bereitgestellt. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Error-Zusammenfassung ist kaum lesbar

Beschreibung: Am Anfang des Formulars wird eine Zusammenfassung der Fehler angezeigt, nachdem Nutzer auf „Absenden“ geklickt haben und fehlerhafte Eingaben gemacht wurden. Der Text und das Icon der Fehlermeldung erfüllen derzeit nicht die erforderlichen Kontrastwerte, was die Lesbarkeit erschwert.Maßnahmen: Textfarbe und Icon werden so angepasst, dass sie die Kontrastanforderungen von mindestens 4,5:1 für den Text und 3:1 für das Icon erfüllen. Dies kann durch Anpassung der Textfarbe oder des Hintergrunds realisiert werden. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Fehlerhafte Inputs werden nur durch Farbe gekennzeichnet

Beschreibung: Inputfelder mit fehlendem oder fehlerhaftem Input sind derzeit ausschließlich durch Farbänderungen (rote Umrandung und rote Labels) gekennzeichnet. Die verwendeten Farben erfüllen dabei nicht die erforderlichen Kontrastwerte (3:1 für Flächen, 4,5:1 für Labels), was besonders für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen oder Farbsehschwächen problematisch ist. Zudem werden die Fehlerhinweise zusammengefasst über dem Formular angezeigt, was die Orientierung erschwert, vor allem für Tastatur- und Screenreader-Nutzer.Maßnahmen: Fehlerhinweise werden direkt unter den betroffenen Eingabefeldern platziert, sodass Nutzer die Fehlermeldung sofort im Zusammenhang mit dem jeweiligen Feld erkennen können. Zusätzlich werden dickere Outlines und/oder Icons verwendet, um die Sichtbarkeit der Fehler zu verbessern. Alle farblichen Markierungen und Texte werden so angepasst, dass sie die Kontrastanforderungen erfüllen (mindestens 4,5:1 für Text, 3:1 für grafische Fehleranzeigen). Weiterhin wird das Fehlerfeedback für Screenreader zugänglich gemacht, indem ARIA-Rollen und -Attribute (z. B. aria-live, aria-describedby) implementiert werden, sodass Fehlermeldungen beim Fokussieren der Felder automatisch angesagt werden. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Input-Ansage ist verwirrend

Beschreibung: Bei der Nutzung von Screenreadern werden für bestimmte Inputfelder mehrere Informationen gleichzeitig angesagt, ohne klare Trennung oder Struktur. Dies führt zu einer überladenen und unverständlichen Beschreibung des Elements. Besonders die Ansage „Ungültige Daten“ ist für Nutzer missverständlich und gibt keinen klaren Hinweis darauf, was konkret falsch ist oder wie der Fehler behoben werden kann.Maßnahmen: Die Informationen zu automatisch ausgefüllten Feldern und Fehlern werden so aufbereitet, dass sie klar verständlich und getrennt kommuniziert werden – sowohl visuell als auch per Screenreader. Fehlerhinweise werden konkret formuliert und durch geeignete ARIA-Rollen und Attribute strukturiert ausgegeben. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Elemente ohne Fokus bleiben aktiviert

Beschreibung: Bei der Nutzung von Screenreadern können Elemente wie Date- und Time-Picker aktiviert werden, obwohl sie visuell nicht sichtbar sind. Wird der Fokus anschließend vom Element wegbewegt, bleiben die entsprechenden Overlays geöffnet. Dies führt zu einer verwirrenden Nutzererfahrung und kann die Navigation stark beeinträchtigen – insbesondere für Nutzer*innen, die auf Tastatur- oder Screenreader-Bedienung angewiesen sind.Maßnahmen: Es wird sichergestellt, dass unsichtbare Elemente nicht fokussierbar sind, solange der zugehörige Reiter nicht aktiv ist. Außerdem müssen geöffnete Overlays automatisch geschlossen werden, wenn der Fokus vom Element entfernt wird. Dies verbessert die Zugänglichkeit und verhindert unerwartetes Verhalten. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Barriere: Fehlermeldung wird dem Nutzer nicht klar mitgeteilt

Beschreibung: Bei der Eingabe in Formularfelder erscheinen Fehlermeldungen, die für Screenreader-Nutzer nicht automatisch erkennbar sind. Sie werden nur vorgelesen, wenn das betroffene Feld manuell erneut fokussiert wird. Zudem fehlt eine eindeutige Kennzeichnung als Fehler oder Warnung – stattdessen wird die Meldung lediglich als „Liste mit einem Element“ angekündigt. Dies erschwert das Verständnis erheblich und verhindert eine schnelle Fehlerbehebung. Verwirrung entsteht zusätzlich dadurch, dass Screenreader-User beim Navigieren fälschlicherweise die Informationen aus dem nächsten Eingabefeld zusammen mit der vorherigen Fehlermeldung hören, wodurch die Zuordnung zwischen Fehler und Feld verloren geht.Maßnahmen: Es werden ARIA-Attribute wie aria-live oder role="alert" verwendet, um Fehlermeldungen sofort und automatisch durch den Screenreader ankündigen zu lassen. Jede Fehlermeldung wird klar als solche ausgezeichnet und eindeutig dem zugehörigen Eingabefeld zugeordnet – z. B. über aria-describedby. Die fehlerhaften Inhalte werden nicht als Liste ausgezeichnet, sofern keine tatsächliche Listenstruktur vorliegt. Ziel ist es, eine verständliche, zugängliche und frustfreie Fehlerkommunikation zu gewährleisten. Die Umsetzung erfolgt durch die ausführende Agentur.Zeitplan: Behebung bis Ende Q1 2026Barrierefreie Alternative: Keine

 

Unverhältnismäßige Belastung

Teilbereiche unseres Webangebots sind nicht barrierefrei gestaltet, da die derart frühe Umgestaltung eine unverhältnismäßige Belastung wäre (§ 17 Abs. 1 S. 1 BFSG). Einige betroffene Inhalte sind unter „Welche Bereiche sind nicht barrierefrei?“ dargestellt. Die Barrierefreiheit soll jedoch bis Ende Q1 2026 hergestellt werden, in vielen Bereichen auch früher.

 

Feedbackmechanismus/Barriere melden

Sie möchten Informationen zur Umsetzung der Barrierefreiheit oder bestehende Barrieren melden? Sie können etwas auf unserer Website nicht ausreichend wahrnehmen, bedienen oder verstehen? Sie benötigen Informationen in einer barrierefreien Form? Dann informieren Sie uns bitte.Kontakt zur AnsprechpersonFür Rückmeldungen oder Anfragen zur Barrierefreiheit erreichen Sie uns unter: kundencenter(at)sw-augsburg.deAlternativ können Sie auch unser Kontaktformular unter https://wwwneu.swa-netze.de/kontakt-1 nutzen.

 

Durchsetzungsverfahren nach dem BFSG

Sollten Sie der Ansicht sein, dass unser Angebot nicht den Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes entspricht und Ihre Hinweise nicht ausreichend berücksichtigt werden, können Sie sich auch an die zuständige Marktüberwachungsstelle der Länder für die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen wenden.

Kontakt:

MLBF (in Errichtung)c/o Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-AnhaltPostfach 39 11 5539135 Magdeburg

Telefon: +49 391 567 6970E-Mail: MLBF(at)ms.sachsen-anhalt.de

Wir bitten Sie, sich zunächst an uns zu wenden, bevor Sie ein Durchsetzungsverfahren einleiten.Stand: 25.02.206